Die Odyssey der Flüchtlinge

Die Odyssey der Flüchtlinge-

thematischer Schwerpunkt der GSO 2014 Kritisch, bunt und laut war die GSO schon immer –

und sie wird es 2014 auch bleiben. Doch aktuelle Ereignisse haben uns bewogen, uns mit unserer Veranstaltung klarer und deutlicher als in der Vergangenheit zum Thema Fremdenfeindlichkeit zu positionieren. Nachdem bereits in einem Inhalte-Plenum am 27. November 2013 der Wunsch laut wurde, das (kultur)politische Profil der GSO zu schärfen, gab es nun auch die Rückendeckung des gesamten GSO-Teams für ein stärkeres politisches Engagement:
„Vielfalt macht glücklich!“ war schon immer ein Leitgedanke der GSO. Er bezieht sich aber nicht nur auf die verschiedenen Spielarten von Musik sondern zuvorderst auf das Miteinander von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Toleranz gegenüber Menschen anderer Herkunft oder Religion ist leider keine Selbstverständlichkeit. Die Art und Weise der Auseinandersetzung über den Bau einer Moschee im Stadtteil Gohlis oder Fackelaufmärsche vor einer Notunterkunft für Flüchtlinge finden wir zutiefst verstörend. So wollen wir in Leipzig nicht miteinander leben! Mit der GSO möchten wir uns daher klar, laut und deutlich mit Flüchtlingen und Zugewanderten solidarisieren.

Sie sind es, die aus verschiedenen Winkeln der Welt in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft hierher kommen. Dafür haben sie eine oft lebensgefährliche Odyssey auf sich genommen. Diese Odyssey soll hier ein Ende haben. Deshalb sagen wir deutlich: Refugees Welcome! Wie geht es weiter? Im Februar 2014 planen wir ein weiteres Inhalte-Plenum, um Interessierte, studentische Gruppen und anderen politische Initiativen in die thematische Vorbereitung der nächsten GSO einzubeziehen. Nicht nur am Veranstaltungstag sondern bereits in den Wochen davor möchten wir mit unterschiedlichen Methoden auf das Problem aufmerksam machen. Wir hoffen, dass dann bei der nächsten GSO am 12.07.2014 Tausende demonstrierende und feiernde Menschen ein klares Zeichen gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit in Leipzig setzen werden.

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